AlpenX

Trail Transalp Tirol 2011

2011 eine der schönsten Routen die man über die Alpen nehmen kann, wenn man gerne auf Trails unterwegs ist und dabei auch ausgesetztes hochalpines Gelände nicht scheut – die Trail Transalp Tirol nach appi.at

Tag 1:

Nach letzten Checks ob alles an der richtigen Stelle ist ging es los, den Zirler Berg hinunter ins Inntal. Wie der Name der Route schon sagt – TRAILS wie im Traum, so hatten wir es uns vorgestellt, so wurde von Appi geliefert 🙂

Auf der anderen Talseite ging es dann hinauf zur Kemater Alm zu Fuß des Seejöchls – unserem Tagesziel.

Tag 2:

Nach einer  geruhsamen Nacht auf der 1640 Meter hoch gelegen Kemater Alm nahmen wir den Anstieg auf das 2523 Meter  hohe Seejöchl in Angriff. Vorbei an Postkartenpanoramen war der Anstieg wesentlich leichter.

Ein Traumtrail wartete auf uns, der hinunter auf die Starkenburger Hütte zum Mittagessen führte.  Nach 1500 hm Sahnetrail kamen wir in Neustift im Stubaital an und genehmigten uns eine Liftfahrt mit dem Elfer um einen weiteren Traumtrail zur Pinnisalm die auf ca. 1500 hm liegt abzuarbeiten. Eine etwas beschwerliche Trage- und Schiebeorgie hinauf auf die Innsbrucker Hütte (2370) war unser Tagesabschluss.  Es sei erwähnt, dass die Unterbringung und die Verpflegung auf höchstem Hüttenniveau war.

Tag 3:

Direkt von der Innsbrucker Hütte startete der 3 dritte Tag mit einem Trail hinunter nach Gschnitz. Auch hier waren es nicht weniger als 1200 hm die es hinunter ging und das zum Frühstück!

Nach einem Cappu in Gschnitz erklommen wir den Weg hinauf zur Tiroler Tribulaunhütte die auf 2068 Meter liegt. Nach einer Stärkung mussten wir nochmal eine Tragepassage auf das Sandesjöchl (2599 Meter) hinter uns bringen. Der Blick auf die Gschnitzer Tribulaun auf der Tiroler und die Pflerscher Tribulaun auf der Südtiroler Seite sind nicht zu beschreiben.

Und – Überaschung – es folgte wieder ein unbeschreiblich „geiler“ Trail hinab ins Pflerschtal zum Hotel Feuerstein, das wir ohne Einschränkung, nicht nur Bikern empfehlen können.

Tag 4:

Es wartet der „härteste“ Aufstieg der TrailTransalpTirol auf uns – vielmehr auf Appi, Ditschi, Gerd, Tobi und Thomas – Flogi hat sich am Sandesjöchl am Vortag das „Licht“ ausgeschossen und fährt mit Stefan direkt nach Sterzing, dem Ziel der heutigen Etappe.

Das Fazit der Maurerfahrer – ein Hammertrail, der Einem die Grenzen der eigenen Fahrtechnik deutlich aufzeigt.

Tag 5:

Heute steht ein weiterer Prüfstein auf dem Programm, da uns das Wetter einen Strich durch die Rechnung macht. Es regnet und ist kalt, oberhalb von 2000 Metern ist heftiger Nebel und so starten wir nicht wie geplant ins Ridnauntal um den Schneeberg zu erklimmen sondern entscheiden uns von Sterzing den Rosskopf hinauf und dann einen wunderbaren Trail ins Ridnauntal zu fahren.

Zusätzlich zum problematischen Wetter gesellte sich heute noch ein technisches Problem an der Hinterradbremse an Flogis Bike – totaler Bremsausfall. Zum Glück haben Appi und Stefan für alles eine Lösung. Während die Beiden das Bike zum Service brachten, machten wir Loiblabiker uns auf den Jaufenpass auf der Teerstraße hinauf zu fahren. 1200 Höhenmeter bei Dauerregen, Kälte und Nebel waren im Nu vergessen, da auf der Südseite des Jaufens die Sonne schien und ein weiterer traumhafter Trail hinunter ins Passeiertal uns für die „Leiden“ entschädigten.

Ein letzter steiler Aufstieg hinauf nach Stulz ins Hotel Kronhof (www.kronhof.com) rundete den Tag doch noch positiv ab.

Tag 6:

Heute stand der sechste Tag unserer TrailTransalpTirol auf dem Programm. Von Stulz im Passeiertal ging es hinauf nach Pfelders und über die Lazinser Alm dann auf das Spronser Joch.

Alle die jetzt denken – hä, von der Lazinser Alm geht’s doch hoch zum Eisjöchl liegen zwar richtig, machen aber etwas falsch. Den für die Trailer unter den Mountainbikern liegt das Paradies eben linksseitig.

Auf knapp 2600 Metern beginnt der Trail hinab nach Meran. Es sei erwähnt das Meran auf ca. 320 Metern liegt – yihaaaa! Das Fazit des Tages: „Der Trail unseres Lebens – unbeschreiblich!

Es sei an dieser Stelle zwischendurch darauf hingewiesen, dass diese Alpenüberquerung nur für leidensfähige und fahrtechnisch „fitte“ Biker zu meistern ist, aber genau  für diese Gruppe ist die Tour gemacht – für uns ein Traum :-)

Vorschau auf Morgen: Wir machen spontan eine „doppelte“ Alpenüberquerung, da wir in Burgeis im Vinschgau im Hotel Plavina nächtigen. Morgen fahren wir wieder zurück über den Alpenhauptkamm – nur in nördlicher Richtung. Bis morgen – yihaaa!

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